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Investitionen sollten Nutzen bringen und keine Nachteile. - Diese Botschaft gab die Ronsdorfer FDP ihrem Ratsherrn und Verkehrsausschuß-Mitglied, Ralf Otto Jacob mit auf den Weg. Gemeinsam hatte man zuvor die Kreuzung Parkstraße / Staubenthaler Straße in Augenschein genommen und besonders auf die Linksabbieger in die Staubenthaler Straße geachtet. Natürlich ist die Zahl weit geringer als die der Geradeaus-Fahrer; an anderen Schnellstraßen mit Einmündungen in Orte ist das nicht anders. Deshalb kann man sie aber nicht einziehen.
Die Umwege wären für viele Bürger eine Zumutung und die Umleitung des gesamten Verkehrs, einschließlich schwerer LKW, für die Erbschlöer Straße und die "30-kmh-Zone" Innenstadt Ronsdorf eine Katastrophe.
Zugunsten des Umbaus eine Umnutzung oder Umleitung von Fuß- und Radwegen zu planen, würde zu Lasten der schwächsten Verkehrsteilnehmer gehen; sind also auszuschließen. R.O. Jacob wollte wissen, ob eine belastbare Querverbindung zwischen Erbschlöer- und Staubenthaler Straße benutzt werden könnte. Das wurde von den Ronsdorfern klar verneint. Für sie kann es nur heißen: Das Linksabbiegen muß weiterhin möglich sein!
In der Konsequenz bedeutet das: entweder auf die teure Investition in den Umbau zu verzichten und auf den Gesamt-Ausbau der L 419 (an dieser Stelle voraussichtlich kreuzungsfrei) warten, oder eine - ebenfalls teure - neue Linksabbieger-Spur zu bauen.
Die Ronsdorfer zogen auch den Nutzen der doppelten Ampel-Durchfahrt Richtung Autobahn in Zweifel, weil ab Wolfskuhle nur einspurig weiter gefahren werden kann. Und sie hielten eine evtl. Veränderung der Ampel-Schaltung an der Erbschlöer Straße zu Lasten der Ein- und Ausfahrt aber zu Gunsten des Geradeaus-Verkehrs für verfehlt.