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Barmen - Kultur |
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Der Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. lädt ein
Musik aus Indien! Von Rage bis Volksmelodie - mit indischer Bambusflöte Bansuri! Mit Stephanie Bosch - Bansuri und Arup Sen Gupta - Tabla (12. Februar)
Datum der Veröffentlichung: 2010-02-04 |
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| Von Ricarda Lüttig - Caritasverband Wuppertal/Solingen e.V. |
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BANSURI, die indische Bambusflöte, spielt eine wichtige Rolle in Indiens Kulturgeschichte. Lord Krishna, die mythologische Reinkarnation des Hindu-Gottes Vishnu, spielte bereits auf einer Bansuri. Wegen der Gemeinsamkeit mit der menschlichen Stimme - beide haben einen Tonumfang von zweieinhalb Oktaven und verwenden den Atem als Mittel für Klangproduktion und Ausdrucksqualität - ist BANSURI prädestiniert als ein ideales Musikinstrument für die indische Musik, deren besondere Merkmale feine Glissandi, dynamische Kontraste, Verzierungen und tonale Variationen sind.
Stephanie Bosch studierte Block- und Traversflöte in Köln/Wuppertal bei Manfredo Zimmermann sowie in Rotterdam bei Han Tol und Thera de Clerck, wo sie ihr Konzertexamen 2002 mit Auszeichnung abschloss. Zahlreiche Meisterkurse ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist Gründerin des Kammermusikensembles "La Gioia Köln" und spielt Traversflöte in verschiedenen Barockorchestern.
Durch einen Zufall entdeckte sie parallel die nordindische Bambusflöte Bansuri und begegnete so dem charismatischen und weltbekannten Bansuri-Spieler Pandit Hariprasad Chaurasia. Fasziniert vom Klang des Instruments studierte sie bei ihm in Bombay und Rotterdam und "postgraduierte" 2007 schließlich "summa cum laude" am World Music Department des Rotterdams Conservatoriums bei ihm zum Master und erhielt daraufhin ein Stipendium. Konzerte führten sie bisher von Deutschland in die Niederlande, nach Israel, Indien, Sri Lanka und Pakistan. Im Anschluss an eine Tournee durch NRW im Frühjahr 2007 entstanden Aufnahmen und Interviews beim WDR.
Die Beschäftigung mit alter Musik einerseits sowie klassischer indischer Musik andererseits befruchtet sich gegenseitig und prägt den Klang von Stephanie Bosch.
Arup Sen Gupta, ein talentierter Künstler der jungen Generation, begleitet Stephanie Bosch auf dem bekannten indischen Rhythmusinstrument TABLA, bestehend aus einer einfelligen Trommel - der eigentlichen Tabla - zur Rechten des Spielers und einer kleinen Pauke, der Baya, links von ihm. Arup, geboren in Deutschland, ist Sohn von musikalischen Eltern aus Bengalen. Bereits mit zwölf Jahren lernte er Tabla zu spielen. Arup ist Schüler des in Kalkutta lebenden Tablameisters Subhen Chatterjee und von Swapan Chaudhury, einem der berühmtesten Tablaspieler der Gegenwart. Arup hat zahlreiche bekannte Musiker auf Tabla begleitet. Er unterrichtet an der freien Musikschule "Music- Loft" in Aachen und nimmt an verschiedenen Musikprojekten wie den "Freiburger Jazztagen" teil.
Eintritt: Euro 10,-- / 8,-- (ermäß.)
Zeit und Ort: Freitag, 12. Februar 2010, 19.30 Uhr Int. Begegnungszentrum der Caritas, Hünefeldstr. 54a, Wuppertal-Unterbarmen (Nahe Schwebebahn-Station "Völklingerstraße")
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