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Gesamt Wuppertal - Politik |
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Mehr als 2,4 Mio. Euro Fördermittel zur Gefahrenermittlung und Sanierung von Altlasten in Wuppertal
Andreas Weigel (CDU): Sanierung von Altlasten vorantreiben
Datum der Veröffentlichung: 2010-05-06 |
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| Von Leila Eddali - CDU-Fraktion Wuppertal |
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CDU-Regionalratsmitglied Andreas Weigel hat sich für eine konsequente Sanierung von Altlasten im Regierungsbezirk Düsseldorf ausgesprochen. "Verunreinigungen des Bodens oder des Grundwassers müssen so bekämpft werden, dass dauerhaft keine Gefahren, Nachteile oder Belästigungen mehr davon ausgehen", so der Unionspolitiker. Hintergrund ist der Bericht zur Abwicklung des entsprechenden Förderprogramms, den die Bezirksregierung vorgelegt hat. Mit den zuletzt zur Verfügung stehenden Mitteln von 6,8 Millionen Euro wurden 20 neue Maßnahmen bewilligt. Gefahrenermittlungen im Umfeld ehemaliger chemischer Reinigungen werden damit ebenso bezahlt wie Projekte von der Recherche auf früheren Militärstützpunkten bis zum Erstellen einer digitalen Bodenbelastungs-Karte. Neben den Untersuchungen stehen insgesamt sechs konkrete Sanierungs- beziehungsweise Bodenschutz-Initiativen auf dem Programm.
"Insgesamt ist es gelungen, 75 Prozent der für ganz Nordrhein-Westfalen bereitstehenden Mittel für Maßnahmen im Regierungsbezirk Düsseldorf einzusetzen", führt der CDU-Regionalratsexperte Andreas Weigel weiter aus. Damit könnten alle dringenden Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, so der Christdemokrat. So wurden für Projekte in Wuppertal mehr als 2,4 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt. "Alleine für die Sanierungsplanung und die Sanierung des ehemaligen Gaswerks Wartburgstraße wurden 2,1 Millionen Euro an EU Fördermitteln zur Verfügung gestellt", freut sich der Christdemokrat. Ebenso seien weitere notwendige Projekte bedacht worden, wie der 2. Abschnitt der Sanierung des Gaswerks Mohrenstraße und die Sanierungsuntersuchung der Wurfscheiben-Schießanlage Mollenkotten.
Die Erfassung von Altlastenverdachtsflächen ist in Deutschland weit fortgeschritten. Dabei wurden mehr als 360.000 Areale erfasst und in Altlastenkatastern bei den Bezirksregierungen dokumentiert. "Ein festgestellter Altlastenverdacht führt im Allgemeinen zum Wertverlust eines Grundstücks, so dass spätestens bei geplanter Nutzungsänderung oder Verkaufsabsicht der Bedarf besteht, Nägel mit Köpfen zu machen", so Andreas Weigel. Deshalb werde sich die CDU-Fraktion im Regionalrat für weitere Förderungen einsetzen.
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