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| Ronsdorf |
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Technisches Denkmal am Stadtbahnhof
Erinnerung an den alten Ronsdorfer Stadtbahnhof sollen wachgehalten werden
Datum der Veröffentlichung: 2002-09-27 |
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| Von Jürgen Heinemann - CDU Ronsdorf |
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Auf den ehemaligen Stadtbahnhof Ronsdorf weist heute fast nichts mehr hin. Nur die Straßenbezeichnung "Am Stadtbahnhof" erinnert an den Bahnhof und den Verwaltungssitz der Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn Aktiengesellschaft. Ungefähr dort, wo heute das Ronsdorfer Stadtbad liegt, standen früher ein größeres Bahnhofs- und Verwaltungsgebäude, zwei Schuppen für Lokomotiven und Personenwagen, eine Werkstatt und ein Güterschuppen. Sechs bzw. sieben nebeneinanderliegende Gleise mit der Spurbreite von einem Meter prägten das Straßenbild. Fünf dreiachsige Lokomotiven, neun Personenwagen und 20 Güterwagen verkehrten auf der Strecke, die vom Ronsdorfer Staatsbahnhof an der Nibelungenstraße bis nach Müngsten führte, insgesamt 15,6 km lang war und einen Höhenunterschied von fast 186 m überwand.
Um die Erinnerung an den alten Ronsdorfer Stadtbahnhof wachzuhalten, haben sich Gerhard und Christel Lenz an die Bezirksvertretung Ronsdorf, den Ronsdorfer Heimat- und Bürgerverein sowie das Amt für Denkmalpflege gewandt. Das Ronsdorfer Ehepaar regt eine Herrichtung des Geländes um den ehemaligen Stadtbahnhof an: gedacht ist an die Verlegung eines Stückchens Schiene zwecks Aufstellung eines damals üblichen Kohlewaggons und dem typischen Untergestell mit Bremser sowie eine teilweise Pflasterung mit den alten "Blauköppen". Als Standort dieses "technischen Denkmals" wird eine Fläche innerhalb der Grünanlage zwischen dem Ronsdorfer Stadtbad und dem Kiosk "Süßer August" vorgeschlagen.
Für den vergangenen Mittwoch hatte daraufhin die Bezirksvertretung Ronsdorf die Beteiligten zu einem Ortstermin eingeladen. Herr Lenz erläuterte noch einmal vor Ort seinen Vorschlag, dem sowohl die anwesenden Mitglieder der Bezirksvertretung als auch die Vertreter des Ronsdorfer Heimat- und Bürgervereins und der Stadtverwaltung positiv gegenüberstanden. Kurt Florian vom Heimat- und Bürgerverein will nun versuchen, die einzelnen Bestandteile des Denkmals aufzuspüren. Link zum Beitrag:
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